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Tierphysiotherapie Hamburg / Hundephysiotherapie Hamburg

Schmerzen beim Hund erkennen: Tierphysio.Hamburg im Podcast & SPIEGEL

Schmerzen beim Hund zu erkennen, ist nicht immer einfach. Denn unsere Hunde können uns nicht sagen, ob der Rücken zwickt, ein Gelenk schmerzt oder sich eine Bewegung plötzlich unangenehm anfühlt. Gleichzeitig zeigen viele Hunde Schmerzen deutlich subtiler, als wir Menschen erwarten.

Genau darüber durfte ich vor Kurzem im Podcast Felix Tierwelt sprechen. Gemeinsam haben wir uns damit beschäftigt, wie man Schmerzen beim Hund erkennen kann, welche kleinen Veränderungen im Alltag wichtig sein können und welche Rolle Bewegung, Muskulatur und Physiotherapie für die Hundegesundheit spielen.

Außerdem durfte ich bereits dem SPIEGEL einen persönlichen Einblick in meinen Beruf geben: Wie wird man Tierphysiotherapeutin? Wie sieht mein Arbeitsalltag aus? Und wie war mein erstes Jahr in der Tierphysiotherapie?

Zwei Veröffentlichungen, die unterschiedliche Seiten meiner Arbeit bei Tierphysio.Hamburg zeigen – und über die ich mich sehr freue.

Schmerzen beim Hund erkennen: Welche Anzeichen gibt es?

Wenn wir an einen Hund mit Schmerzen denken, stellen wir uns häufig einen Hund vor, der deutlich humpelt, jault oder ein Bein nicht mehr belastet.

Doch Schmerzen müssen sich nicht so offensichtlich zeigen.

Gerade chronische oder langsam entstehende Beschwerden können sich zunächst durch sehr kleine Veränderungen bemerkbar machen. Vielleicht steht der Hund langsamer auf, vermeidet bestimmte Bewegungen oder verändert plötzlich Gewohnheiten, die für ihn vorher selbstverständlich waren.

Mögliche Anzeichen für Schmerzen beim Hund können beispielsweise sein:

  • verändertes Gangbild oder eine ungewohnte Körperhaltung
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen
  • weniger Freude an Bewegung oder Spaziergängen
  • Vermeiden von Treppen oder Sprüngen
  • Probleme beim Ein- oder Aussteigen aus dem Auto
  • häufiges Wechseln der Liegeposition
  • verändertes Sitz- oder Liegeverhalten
  • Berührungsempfindlichkeit
  • plötzliches Lecken bestimmter Körperregionen
  • Unruhe oder Rückzug
  • verändertes Verhalten gegenüber Menschen oder anderen Hunden
  • weniger Spielfreude oder Belastbarkeit

Natürlich bedeutet nicht jede dieser Veränderungen automatisch, dass ein Hund Schmerzen hat. Wenn sich das Verhalten oder die Bewegung eines Hundes verändert, lohnt es sich aber, genauer hinzuschauen und die Ursache gegebenenfalls tierärztlich abklären zu lassen.

Warum Hunde Schmerzen häufig lange verstecken

Viele Hunde kompensieren körperliche Einschränkungen erstaunlich lange. Statt deutlich zu zeigen, dass eine Bewegung unangenehm ist, verändern sie beispielsweise ihre Körperhaltung, belasten andere Strukturen stärker oder entwickeln alternative Bewegungsmuster. Dadurch kann eine Einschränkung im Alltag zunächst kaum auffallen.

Für mich gehört deshalb zur Tierphysiotherapie nicht nur die Behandlung einer einzelnen schmerzhaften Stelle. Ich schaue mir den gesamten Hund an: Wie steht er? Wie bewegt er sich? Wie ist die Muskulatur entwickelt? Gibt es Unterschiede zwischen rechter und linker Körperseite? Welche Bewegungen fallen ihm schwer? Denn nicht immer befindet sich die Ursache eines Problems genau dort, wo wir sie zunächst vermuten.

Im Podcast Felix Tierwelt: Warum viele Hunde heimlich Schmerzen haben

Über genau diese Themen habe ich mit Felix im Podcast Felix Tierwelt gesprochen. In der Folge „Warum viele Hunde heimlich Schmerzen haben!“ geht es unter anderem darum, wie Hunde Schmerzen zeigen und woran Halter Veränderungen erkennen können.

Wir sprechen außerdem über Gelenkgesundheit, Bewegung und Training, Übergewicht, Übungen für Hunde und Nahrungsergänzungsmittel. Mir war bei dem Gespräch besonders wichtig zu zeigen, dass Hundehalter keine Experten für Anatomie sein müssen, um Veränderungen wahrzunehmen. Wer seinen Hund gut kennt und weiß, auf welche kleinen Signale er achten kann, kann häufig schon früh bemerken, wenn etwas nicht stimmt.

Podcast ansehen oder anhören

Die komplette Folge mit Felix Tierwelt kannst du dir auf YouTube ansehen:

Podcast „Warum viele Hunde heimlich Schmerzen haben!“ auf YouTube

Du findest Felix Tierwelt außerdem auf Spotify und überall dort, wo es Podcasts gibt.

Tierphysiotherapeutin werden: Mein Weg im SPIEGEL

Neben der Frage, wie man Schmerzen beim Hund erkennen kann, werde ich immer wieder gefragt, wie ich eigentlich zur Tierphysiotherapie gekommen bin. Darüber durfte ich mit dem SPIEGEL sprechen.

Im Artikel erzähle ich von meiner Ausbildung, meinen Aufgaben als Tierphysiotherapeutin, meinem Einstieg in die Selbstständigkeit und meinem ersten Jahr in diesem Beruf. Denn hinter der Arbeit am Tier steckt noch einiges mehr. Neben Anatomie, Physiologie, Krankheitsbildern und verschiedenen physiotherapeutischen Behandlungstechniken spielen beispielsweise Trainingsplanung, Bewegungsanalyse und die Zusammenarbeit mit den Hundehaltern eine wichtige Rolle.

Gerade mein erstes Jahr als selbstständige Tierphysiotherapeutin war deshalb eine unglaublich spannende Zeit.

Meinen SPIEGEL-Artikel lesen

Den vollständigen Artikel findest du beim SPIEGEL:

„Tierphysiotherapie: Sophie Sydow erzählt von Ausbildung, Aufgaben und Einkommen“

Welche Rolle spielt Hundephysiotherapie bei Schmerzen?

Die Hundephysiotherapie kann bei ganz unterschiedlichen Beschwerden zum Einsatz kommen – beispielsweise begleitend bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, nach Operationen oder Verletzungen sowie bei altersbedingten Veränderungen. Je nach Hund und Befund können unter anderem manuelle Techniken, aktive Übungen, Muskelaufbau, Koordinationstraining oder weitere physiotherapeutische Maßnahmen eingesetzt werden.

Dabei geht es nicht nur darum, vorhandene Beschwerden zu behandeln. Ein weiterer wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist es, Bewegungsabläufe und körperliche Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen und gemeinsam mit den Haltern Möglichkeiten zu finden, ihren Hund sinnvoll zu unterstützen.

Tierphysiotherapie in Hamburg bei Tierphysio.Hamburg

In meiner Praxis Tierphysio.Hamburg begleite ich Hunde mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen – vom jungen Hund über den Sport- und Familienhund bis zum Senior. Dabei steht für mich immer der einzelne Hund im Mittelpunkt. Nicht jede Übung und nicht jede Behandlung passt zu jedem Patienten.

Deshalb schauen wir uns zunächst an, wie dein Hund steht und sich bewegt, wo möglicherweise Einschränkungen bestehen und welche Unterstützung für ihn sinnvoll ist.

Wenn dir bei deinem Hund Veränderungen im Gangbild oder Verhalten aufgefallen sind, er sich nach einer Operation oder Verletzung wieder aufbauen soll oder du ihn präventiv physiotherapeutisch begleiten möchtest, kannst du gerne einen Termin bei Tierphysio.Hamburg – deiner Praxis für Hundephysiotherapie und Tierphysiotherapie in Hamburg vereinbaren.

Denn häufig sind es die kleinen Veränderungen, die uns früh zeigen, dass sich im Körper etwas verändert hat.

Je besser wir lernen hinzuschauen, desto früher können wir reagieren.

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